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Tolle Musik in der Frauengrundhalle

10. April 2018

absolut_musikBeim alljährlichen Konzert “Absolut Musik” des Blasorchesters Ebern war die Stimmung im Publikum grandios: Die Zuhörer honorierten die starke Leistung der Musiker mit viel Applaus und Standing Ovations.

Das Konzert “Absolut Musik” des Blasorchesters Ebern wurde seinem Namen gerecht, denn man kann es als “absolut gelungen” bezeichnen: Die Darbietungen der Musiker kamen am Samstagabend bei den vielen Gästen sehr gut an.
Die Frauengrundhalle auf dem ehemaligen Eberner Kasernengelände war voll bis auf den letzten Platz. Es mussten sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden, da der Strom an interessierten Zuschauern beziehungsweise Zuhörern gar nicht abreißen wollte.
Um 19.30 Uhr wurde es dann still in der Halle, bevor die 55 Musiker um den Dirigenten Sebastian Saffer mit ihren Instrumenten die Bühne betraten, ihre Plätze einnahmen und die ersten Töne der “Festival Overture” erklangen.

Motto: auf zu neuen Ufern

Das Blasorchester begab sich, ganz dem Motto getreu, mit dem Publikum auf eine Reise “zu neuen Ufern”. “Hinter dem Motto des heutigen Abends verbirgt sich viel mehr unser Motto der letzten und nächsten Monate”, so Matthias Sperber, der Vorsitzende des Blasorchesters, der auch durchs Programm führte. Wie er anmerkte, bezieht sich das Motto nicht nur auf die Auswahl der Musikstücke, sondern auch auf den Verein selbst, der seit Kurzem einen neuen Vorstand und seit letztem Jahr auch einen neuen Dirigenten hat. “Es soll den Aufschwung und Umschwung in unserem Verein darstellen und auch auf die neuen Herausforderungen wie beispielsweise das bevorstehende Wertungsspiel anspielen”, erklärte der Vorsitzende. Die musikalische Reise ging durch acht ausgewählte Stücke, mit denen das Blasorchester beim Publikum rund zwei Stunden lang für Begeisterung und einen wahren Schmaus für die Ohren sorgte.

Der Nachwuchs überzeugt

Einen Beitrag zum Programm lieferte das Musikschulorchester “Windspiel” unter der Leitung von Christian Baum. Mit vier Stücken, unter anderem “Smoke on the Water” und “Eye of the Tiger”, stellten die jungen Musiker aus dem Blasorchester Ebern und umliegenden Kapellen ihr Können unter Beweis.
Die Musiker des Eberner Blasorchesters nahmen das Publikum nach der “Festival Overture” mit dem Stück “Ross Roy” mit nach Australien zur gleichnamigen monumentalen Villa in Brisbane. Mit diesen beiden Stücken wird das Blasorchester im Juni in Neunkirchen am Brand nach über zehn Jahren einmal wieder an einem Wertungsspiel teilnehmen. Bemerkenswert war es, dass passend zu jedem Stück über einen Beamer Fotos und Effekte an die Leinwand direkt hinter den Musikern projiziert wurden. Die verschiedenen Hintergründe hat Andreas Freibott gestaltet. So fühlten sich die Gäste mitten im Geschehen.

Schwungvoll und auch entspannt

Besonders eindrucksvoll kam dies beim Reisestopp in der Karibik zum Stück “Pirates oft he Caribbean” und bei der Konzertouvertüre “Where Eagles Soar” von Steven Reineke rüber. Besonders schwungvoll wurde es beim “Blue Tango” mit einer entspannenden und gleichzeitig auch mitreißenden Melodieführung sowie beim Abschluss-Medley “Latin Gold”, das die Gäste noch mit auf einen Abstecher nach Südamerika nahm.
Etwas ruhiger ging es beim Stück “Nächtliche Tränen” zu, das durch eine sehr ausdrucksstarke und gefühlvolle Melodie gekennzeichnet ist. Simon Baiersorfer begeisterte hier mit seinem einfühlsamen Trompetensolo das Publikum.
Sein Versprechen, dass das Publikum ein bunt gemischtes und vielseitiges Programm erwartet, konnte Dirigent Sebastian Saffer allemal einhalten. Neben Klassikern, flotten, aber auch langsamen, bekannten und eher unbekannten Stücken, durfte natürlich auch etwas zum Schmunzeln nicht fehlen. Etwa als zum Marsch “Die lustigen Dorfschmiede” zunächst einmal zwei Baumstümpfe samt Hammer und Amboss auf die Bühne gehievt wurden und zwei Schmiede alias Moritz Nembach und Luca Blazquez hereinmarschierten, die schließlich mit Hammer und Amboss ihr Solo lieferten.
Nach dem tosenden Applaus im Anschluss an das letzte Stück war klar: ohne Zugabe lässt das Publikum die Musiker nicht von der Bühne. Zum Schluss gab es sogar Standing Ovations. von Janina Reuter

Author: fp
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